Ich kam, sah, und wurde versetzt.

Good news everyone! Wie ich ja letzte Woche berichtete gab es da ein unschönes Ereignis mit meinem sogenannten Chef. Nun, heute hatte ich ein sehr unspektakuläres, zehnminütiges Gespräch mit meinem richtigen Chef, mit dem Ergebnis, dass ich bei meinem Sogenannten Chef nicht mehr arbeite. Bin jetzt offiziell versetzt, werde meine 40 Stunden im Monat anderweitig ableisten und gut ist.

Welche Lehre können wir daraus ziehen? Manchmal lohnt es sich einfach, Eier in der Hose zu haben und unschöne Situationen zu eskalieren. Ich hoffe z.B., dass mein ehemaliger sogenannter Chef auch seine Lehren daraus ziehen wird und seine nächste studentische Hilfskraft nicht so scheiße behandelt. Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass man nicht nur durch z.B. die Mitarbeit in einer Partei oder einem Verein gesamtgesellschaftlich Position bezieht, sondern auch vor der eigenen Haustür aufräumt, metaphorisch gesprochen. So abgedroschen das klingen mag: Die bessere Welt kommt nicht dadurch, dass man ständig sagt es müsste sich was ändern, man muss jeden Tag versuchen an den Stellen an denen man tatsächlich etwas verändern kann aktiv zu werden.

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